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Tipps für Berlinbesucher

  Wegweiser für Berlinfahrten 

  Ich freue mich, dass Sie Deutschlands schöne Hauptstadt und die Zentren unserer Demokratie besuchen wollen. Grundsätzlich sind hierfür mehrere Alternativen möglich, die ich Ihnen unten näher aufführen darf. Bis auf den Besuch der Reichstagskuppel ist für alle Besichtigungen eine frühzeitige schriftliche Anmeldung notwendig.

 Auf Weisung des Besucherdienstes (aus Sicherheits- sowie Organisationsgründen) können und dürfen ich oder mein Büro keine Besichtigungstermine vereinbaren. Dies muss zwingend der verantwortliche Reiseleiter tun. Ich bitte Sie dafür um Verständnis. Alle Adressen und Erläuterungen zum Anmeldeverfahren habe ich unter Nummer 5 für Sie aufgeführt.

 
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  1. Politisches Berlin
  2. Auswahl von politischen Gedenkstätten und zeitgeschichtlichen Museen
  3. Touristische Vorschläge für Ihr Berlin-Programm

Politisches Berlin

  • 1. Kuppel, Dachterrasse, Dachgartenrestaurant
    Anmeldung nicht möglich. Zeiten/Zugang täglich von 08.00 - 24.00 Uhr (letzter Einlass 22.00 Uhr), Westportal rechter Eingang (West B). Bitte beachten Sie, dass es aufgrund des enormen Besucherandrangs zu Wartezeiten kommen kann.

    Behinderte Besucher mit Ausweis, alte oder gebrechliche Menschen, Eltern mit Kinderwagen sowie Gäste, die im Dachgartenrestaurant reserviert haben, werden über den Eingang rechts unterhalb des Westportals (West C) des Reichstagsgebäudes eingelassen.

    Das Dachgartenrestaurant neben der Kuppel mit Blick auf den Pariser Platz hat täglich von 09.00 - 24.00 Uhr geöffnet. Der Zugang für Gäste, die bereits reserviert haben, erfolgt über den Eingang rechts unterhalb des Westportals (West C). Platzreservierungen sind unter Tel. 030 - 22 62 99 33 möglich.


 
 

  • 2. Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals (nur nach Voranmeldung)
    In der sitzungsfreien Zeit können Sie an einem Vortrag auf den Tribünen des Plenarsaals an einem ca. 45-minütiger Vortrag mit Erläuterungen zu Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Parlaments sowie zur Geschichte und Architektur des Reichstagsgebäudes teilnehmen. Ein anschließender individueller Kuppelbesuch ist bei Interesse möglich.

    Zeiten/Zugang: Nur in Sitzungsfreien Wochen/Wochenenden jeweils zur vollen Stunde am Westportal, linker Eingang (West A) für "angemeldete Besucher"

    Mo - Fr von April - Oktober: 09.00 - 18.00 Uhr
    Mo - Fr von November - März: 09.00 - 17.00 Uhr
    Sa, So und ggf. an Feiertagen von April - Oktober: 09.00 - 18.00 Uhr
    Sa, So und ggf. an Feiertagen von November - März: 10.00 - 16.00 Uhr


 
 

  • 3. Besuch einer Plenarsitzung (nur nach Voranmeldung)
    Während der Sitzungswochen des Deutschen Bundestags können Sie eine ca. 1-stündige Plenarsitzung "live" von der Besuchertribüne des Plenarsaals erleben. Ein anschließender individueller Kuppelbesuch ist bei Interesse möglich.

    Zeiten/Zugang: nur in Sitzungswochen, am Westportal linker Eingang (West A) für angemeldete Besucher

    Mi: 13.00 - ca. 15.45 Uhr
    Do: 09.00 - ca. 22.00 Uhr
    Fr: 09.00 - ca. 14.00 Uhr


 
 

  • 4. Hausführung im Reichstagsgebäude (nur nach Voranmeldung)
    Die begehrteste Führung. Daher ist eine frühzeitige Anmeldung sehr geboten!

    Nur in sitzungsfreien Wochen und Wochenenden mit Erläuterungen zu Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Parlaments sowie zur Geschichte und Architektur des Reichstagsgebäudes. Mo-So und ggf. an Feiertagen 10.30, 13.30, 15.30 und 18.30 Uhr am Westportal linker Eingang (West A). Eine Führung dauert etwa 90 Minuten. Maximale Teilnehmerzahl: 25 (Sie müssten also 2 Gruppen anmelden). Ein anschließender individueller Kuppelbesuch ist bei Interesse möglich. In der Hausführung ist eine Besichtigung des Plenarsaals nicht enthalten, da dort extra Führungen stattfinden (Sie schauen dabei nur von außen rein). Kleiner Tipp: Sie können aber im Fax bitten, im Anschluss an die Hausführung einen Vortrag auf der Besuchertribüne zu bekommen, der Besucherdient versucht das zu ermöglichen. Dafür gibt es aber keine Garantie!


 
 

  • 5. Anmeldungen/Auskünfte
    Die Teilnahme an den vorgenannten Angeboten des Besucherdienstes des Deutschen Bundestages ist kostenlos. Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte telefonisch (030 - 227 32 152 oder 030 - 227 35 908) direkt an den Besucherdienst

    Haben Sie sich entschieden? Dann schicken Sie Ihre schriftliche Anmeldung bitte an:

    Deutscher Bundestag
    - Besucherdienst -
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin

    oder per Fax an 030 - 227 30 027

    Inhalt der Anmeldung:
     
    • Datum und Uhrzeit des gewünschten Termins, Anzahl der Besucher und das Angebot, an dem Sie teilnehmen möchten 
    • Angabe von max. 2 Alternativterminen, da nicht jeder Terminwunsch realisierbar ist 
    • Ihr Name, Postanschrift, Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse



 6. Besuche bei Ministerien und anderen Bundesbehörden sind ebenfalls nach Voranmeldung möglich. Dort werden Informationsvorträge zu Struktur und Aufgaben sowie ein ggf. Fachgespräche angeboten. Hierzu wenden Sie sich bitte ebenfalls frühzeitig an das Besucherreferat des jeweiligen Ministeriums (siehe Homepages) 

Auswahl von politischen Gedenkstätten und zeitgeschichtlichen Museen

Hier möchte ich Ihnen eine kleine Auswahl von politischen Gedenkstätten und zeitgeschichtlichen Museen anbieten, die ich für besuchenswert erachte. Natürlich erhebt die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch, ob die angegebenen Öffnungszeiten noch aktuell sind. Führungen sollten Sie in jedem Fall telefonisch absprechen.

Drittes Reich und Kapitulation:

  • Gedenkstätte Deutscher Widerstand
    Im sogenannten "Bendlerblock", vor dem Stauffenberg und die Männer des "20. Juli" erschossen wurden, erinnert die Ausstellung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

    Stauffenbergstr. 13, Tel. 030-26995000, www.gdw-berlin.de

    Mo.-Fr. 09.00 - 18.00 Uhr, Sa. und So. 09.00 - 13.00 Uhr

  • Gedenkstätte Plötzensee
    In der Baracke im ehemaligen Hof der Haftanstalt Plötzensee wurden zwischen 1933 und 1945 fast 3000 Menschen durch die NS-Justiz hingerichtet. Der Raum, in dem die Hinrichtungen stattfanden, ist heute Gedenkraum. Im Raum daneben wird die Praxis der nationalsozialistischen Justiz dokumentiert.

    Hüttigpfad, Tel. 030-26995000, www.gedenkstaette-ploetzensee.de

    März bis Oktober tägl. 9.00 - 17.00 Uhr, November bis Februar tägl. 9.00 - 16.00 Uhr

  • Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
    Am historischen Ort der Kapitulation des Dritten Reiches erinnert das ehemalige Offizierkasino an den Krieg 1941 - 1945. Zahlreiche Beiträge russischer und deutscher Museen informieren anhand von Originalstücken, Texten und Bildern über die Kriegsplanung 1940, den Kriegsverlauf, Soldatenalltag, nationalsozialistische Vernichtungspolitik und die letzte Phase des Kriegs in Deutschland.

    Zwieseler Str. 4, Tel. 030-50150810, www.museum-karlshorst.de

    Tägl. 10.00 - 18.00 Uhr (montags geschlossen)

  • Haus der Wannseekonferenz
    Am 20. Januar 1942 verhandelten in der Villa "Am Großen Wannsee" in Berlin fünfzehn Vertreter der Ministerialbürokratie und der SS über die organisatorische Durchführung der Entscheidung, die Juden Europas in den Osten zu deportieren und zu ermorden.  Zum 50. Jahrestag der Konferenz 1992 wurde in der Villa eine Gedenk- und Bildungsstätte eröffnet.

    Am großen Wannsee 56, 030-8050010, www.ghwk.de, tägl. 10.00 - 18.00 Uhr

  • Stiftung "Topographie des Terrors"
    In den Resten der ehemaligen Zentrale der Gestapo zeigt die Ausstellung die Maschinerie des nationalsozialistischen Systems.

    Stresemannstr. 111, Telefon 030/254 86 703, www.topographie.de

    Oktober - April tägl. 10.00 - 18.00 Uhr (bzw. bis Einbruch der Dunkelheit)
    Mai - September: tägl. 10.00 - 20.00 Uhr

  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Holocaust-Mahnmal)
    Oberirdisch das bekannte Stelenfeld neben dem Brandenburger Tor, unterirdisch eine Dokumentationsausstellung.

    Stresemannstr. 90, Tel. 030-26394311, www.holocaust-mahnmal.de

    Stelenfeld: Jederzeit
    Dokumentationszentrum: April bis September Die.-So. 10.00 bis 20.00 Uhr
    (Letzter Einlass um 19.15 Uhr)

    Oktober bis März: Di.-So. von 10.00 bis 19.00 Uhr (Letzter Einlass um 18.15 Uhr)

 

Nachkriegszeit

  • Alliierten-Museum
    Das Museum, in dem ehemaligen Kino "Outpost" der US-Armee eingerichtet, dokumentiert die Rolle der Westmächte in der Nachkriegszeit und das Leben der alliierten Truppen in Berlin.

    Clayallee 135, Tel. 030-8181990, www.alliiertenmuseum.de

    tägl. 10.00 - 18.00 Uhr (mittwochs geschlossen)

  • Checkpoint Charlie
    Der Besucher erfährt im Museum am legendären Grenzübergang der Alliierten anhand von Fotos und Texten die Geschichte der Berliner Mauer bis zur Öffnung 1989, einschließlich ihrer Vorgeschichte. Zahlreiche Fluchtobjekte zeugen vom Erfindungsreichtum der fluchtwilligen

    Friedrichstr. 34, (U2 "Stadtmitte" oder U6 "Kochstr."), Tel. 030-2537250, www.mauer-museum.com, tägl. 09.00 - 22.00 Uhr

 

DDR-Vergangenheit

  • Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße (Stasi-Museum)
    Ein am Ort der Stasi-Zentrale eingerichtetes Museum, in dem auch Erich Mielke, der letzte amtierende Minister für Staatssicherheit, seinen Sitz hatte. Seine im Original erhaltenen Dienst- und Arbeitsräume können Sie im Museum besichtigen. Dazu kommen Ausstellungsteile zur Tätigkeit der Staatssicherheit, zu unterschiedlichen Aspekten des politischen Systems und zu Widerstand und Opposition in der DDR.

    Ruschestr. 103, Haus 1, (U5 "Magdalenenstrasse"), Tel. 030-5536854, www.stasimuseum.de

    Die - Fr. 11.00 - 18.00 Uhr, Sa. und So. 14.00 - 18.00 Uhr

  • Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
    Ab Mai 1945 sowjetisches Internierungslager, danach DDR-Untersuchungsgefängnis und bis 1989 zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi ist dieses Museum ein gutes Beispiel für die erschwerten Bedingungen politischer Häftlinge in der DDR.

    Genslerstr. 66, (Tramlinien 5 und 15 bis "Freienwalderstr.", Linien 6, 7 und 17 bis "Genslerstr.") Tel. 030-98608230, www.stiftung-hsh.de, Nur Führung, Mo.-Do. 13.00 Uhr, Fr.-Sa. 11.00 u. 13.00 Uhr

  • Dokumentationszentrum Berliner Mauer
    Neben einem Originalstück des Todestreifens können Sie sich in der Ausstellung über Texte, Fotos und Videomaterial über Bau der Berliner Mauer und das tägliche Leben an der Mauer informieren.

    Bernauer Str. 111, (U 8 "Bernauer Strasse"), Tel. 0304641030, www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de, Mi.-So. 10.00 - 17.00 Uhr
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