Donnerstag, 12. Februar 2004
Brief aus Berlin 30
Mit dem Weltmeister auf Augenhöhe
Bei einem Hallenfußballturnier zu Gunsten des von Jürgen Klinsmann eingerichteten Kinderhilfswerks Agapedia lief Michael Grosse-Brömer in einem interfraktionellen Bundestagsteam auf. Der Welt- und Europameister Klinsmann hatte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien eingeladen, um in Berlin an der Benefitz-Veranstaltung teilzunehmen.
|
Freitag, 30. Januar 2004
Brief aus Berlin 29
Flagge zeigen
Der frühere Bundespräsident Gustav Heinemann antwortete einmal auf die Frage, ob er Deutschland liebe, mit dem Hinweis, er liebe seine Frau. Das war seinerzeit originell und Heinemann hatte die Lacher auf seiner Seite. Eine Aussage als Bundespräsident zu seinen patriotischen Gefühlen hatte er damit geschickt vermieden.
|
Freitag, 16. Januar 2004
Brief aus Berlin 28
Bewährtes Rezept
Weiter auf Tradition setzt Michael Grosse-Brömer und spricht sich gegen ein vom EU-Kommissar Pascal Lamy vorgeschlagenes Label „Made in EU“ aus. Statt dessen befürwortet er die Beibehaltung der nationalen Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“. „Dieser Hinweis auf deutschen Produkten hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem internationalen Qualitätssiegel entwickelt, das wir mit aller Kraft verteidigen sollten“, meint Grosse-Brömer.
|
Donnerstag, 11. Dezember 2003
Brief aus Berlin 27
Neues Jahr – Neue Wege
hier, vor meinem Büro in Berlin, sind die Linden mit Lichterketten geschmückt. Im Reichstag und auf dem Pariser Platz sind die Weihnachtsbäu-me aufgestellt. Unübersehbar neigt sich das Jahr 2003 seinem Ende zu. Bevor die Zeit der Ruhe und Besinnung beginnt, fordert der politische Alltag noch seinen Tribut. Die Verhandlungen im Vermittlungsausschuss dauern an, und der Bundestag trifft sich am 18. und 19. Dezember nochmals, um die Ergebnisse der vorherigen Bundesratssitzung zu debattieren und abzustimmen. Meinen letzten Brief aus Berlin in diesem Jahr möchte ich dazu nutzen, mich für Ihr Interesse an meiner Arbeit als Bundestagsabgeordneter zu bedanken. Ein Zweck dieser Information aus der Hauptstadt ist es, Sie an dem politischen Geschehen hier ein wenig zu beteiligen.
|
Freitag, 28. November 2003
Brief aus Berlin 26
Wir sind kein Tätervolk
Aufgrund des Fraktionsausschlusses des ehemaligen Bundestags-Kollegen Hohmann kommt es vereinzelt zu Nachfragen bei mir. Deshalb will ich zur Diskussion folgendes mitteilen:Trotz zahlreicher Gespräche, die Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit Herrn Hohmann führten, ließ dieser keine Bereitschaft erkennen, sich vom Inhalt seiner Rede am 3. Oktober und von seiner Stellungnahme in Frontal 21 zu distanzieren. Die Fraktion beschloss daraufhin seinen Ausschluss. Manchen Mitgliedern der CDU ist diese Maßnahme nur schwer nachvollziehbar. Bei vielen spielt die menschliche Komponente eine Rolle, anderen ist der vollständige Wortlaut der Rede nicht bekannt. Mir liegt deshalb sehr daran zu erklären, warum diese Entscheidung getroffen wurde.
|
Freitag, 14. November 2003
Brief aus Berlin 25
Erinnerungen wachhalten
An diesem Sonntag gedenken wir der Opfer von Krieg und Gewalt. Der Volkstrauertag ist nicht nur den Millionen Toten der beiden Weltkriege gewidmet. Er erinnert auch an diejenigen, die damals und heute durch kriegerische Handlungen, Verfolgung und Terror ihr Leben oder ihre Gesundheit verloren haben oder verlieren.
|
Freitag, 7. November 2003
Brief aus Berlin 24
Hinter den Kulissen erfolgreich
Bei den Beratungen zur Überarbeitung des Entschädigungsrechts hat der Vorschlag von Michael Grosse-Brömer zum Regierungsentwurf im Finanzausschuss Zustimmung gefunden, die Ansprüche von in der SBZ und in der DDR Ent-eigneten weiterhin in gleichem Maße zu wahren. Das Gesetz von 1994 entschädigt Betroffene, deren Vermögenswerte nicht zurückgegeben wurden, nachdem sie zwischen 1945 und 1949 oder später auf dem Gebiet der DDR von Haus und Hof vertrieben worden waren.
.
|
Donnerstag, 23. Oktober 2003
Brief aus Berlin 23
Graffiti-Unwesen Einhalt gebieten
In den Städten, insbesondere in Ballungszentren, hat die Zahl von Graffitis, sog. Tags und Schmierereien in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. Wenige reden dabei von Kunst, viele von Vandalismus. Der Missstand des Besprühens und Bemalens privater und öffentlicher Flächen sowie insbesondere der öffentlichen Verkehrsmittel gegen den Willen der jeweiligen Eigentümer wird von breiten Bevölkerungskreisen als ein Symbol für den Zerfall von öffentlicher Ordnung angesehen.
|
Freitag, 17. Oktober 2003
Brief aus Berlin 22
Angie und Arnie
Erst war er Barbar und Terminator. Jetzt ist Arnold Schwarzenegger der Gouverneur von Kalifornien. Eine Erfolgsgeschichte, wie sie die Amerikaner lieben. Doch ein Happy End scheint diesmal für den Actionstar ungewiss. Der fast unlösbare Auftrag ist diesmal in der Realität zu bewältigen. Arnie muss einen hoch verschuldeten Bundesstaat mit ernsten Wirtschafts-, Energie- und Umweltproblemen auf Vordermann bringen. Sonst droht ihm die schnelle Eliminierung durch den Wähler.
|
Freitag, 26. September 2003
Brief aus Berlin 21
Rot-grüne Sicherheitslücken
„Das jüngste Scheitern der Ausweisung des islamischen Extremistenführers Metin Kaplan in die Türkei hat nicht zur Stärkung von Glaubwürdigkeit und Vertrauen in Recht und Justiz beigetragen“, so Michael Grosse-Brömer in seiner Rede vor dem Bundestag am Donnerstag.
|