Brief aus Berlin


Freitag, 9. September 2011

Berlinbrief 179

Der Euro ist unsere Währung !

In der zweiten Hälfte der Legislaturperiode stehen wir vor großen aber auch lösbaren Herausforderungen. Nachdem es der uniongeführten Bundesregierung gelungen ist, den Euro trotz der gewaltigen Turbulenzen auf den Finanzmärkten in den vergangenen Monaten stabil zu halten, müssen jetzt mit Nachdruck grundlegende Reformen in Angriff genommen werden. Aber der Euro ist gerade unsere Währung, von der wir profitieren. Dass einige Länder in der Euro-Zone über ihre Verhältnisse gelebt haben, wird in Zukunft  als erstes zu unterbinden sein.

Freitag, 8. Juli 2011

Berlinbrief 178

50. Jahrestag des menschenverachtenden Mauerbaus

Wir stehen kurz vor der Sommerpause und ich möchte Ihnen an dieser Stelle für Ihr Interesse an meinem Berlinbrief danken. Ich wünsche Ihnen eine schöne Urlaubszeit, die viele von Ihnen nutzen werden um ins Ausland zu reisen. Diese Freizügigkeit zu Reisen, war vielen Deutschen drei Jahrzehnte lang  verwehrt und dies war wohl auch nur das geringste Übel. Die Berliner Mauer– Symbol des kalten Krieges– wurde vor 50 Jahren errichtet und damit den Menschen ein fremder Lebensentwurf aufgezwungen. Hieran möchte ich heute erinnern.
Freitag, 1. Juli 2011

Berlinbrief 177

Deutschland liegt zur Halbzeit der Legislatur weit vorne

Nach dem tollen Start unserer Mädels bei der Frauenfußballweltmeisterschaft drücken wir jetzt weiter fest die Daumen. Die eigene Mannschaft, die christlich-liberale Koalition hat nun schon Halbzeit. Auch wenn die Aufstellung nicht immer ganz rund lief, am Ende zählt das Ergebnis. Für die Halbzeit sieht die Bilanz positiv aus, Deutschland liegt z. B. beim Wachstum in Europa weit vorne. Für die zweite Halbzeit gilt es, mit verbessertem Teamgeist weiter am Ball zu bleiben. Denn wie beim Fußball gilt auch hier: Das nächste Spiel ist das schwerste und das Spiel hat zwei Halbzeiten.

Freitag, 10. Juni 2011

Berlinbrief 176

Eine wichtige Lebensentscheidung

Das Pfingstfest steht unmittelbar bevor und dabei möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen Sie, liebe Leser, dazu zu ermuntern sich mit einem Thema zu beschäftigen, welches Lebens,- und Heilungschancen für uns aber auch andere schaffen kann. Die Bereitschaft zur Organspende ist für mich praktizierte Nächstenliebe über den Tod hinaus. Viele Menschen hoffen auf eine Lebenschance, andere die sterben, können diese Lebenschance geben. Wichtig ist mir, dass ein jeder sich über diese Thema einmal konkret Gedanken macht und dann entscheidet.

Freitag, 27. Mai 2011

Berlinbrief 175

Maritime Wirtschaft in Deutschland stärken

Die Hansa Teutonica (Hanse) – bezeichnet die zwischen Mitte des 12. Jahrhunderts und Mitte des 17. Jahrhunderts bestehenden Vereinigungen niederdeutscher Kaufleute, deren Ziel die Sicherheit der Überfahrt und die Vertretung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen besonders im Ausland war. Die Hanse prägte 500 Jahre die europäischer Geschichte und gilt heute noch als Vorbild für Europa. Leise knüpft Deutschlands Seewirtschaft wieder an diese Traditionen an und schaffte in den letzten Jahren bemerkenswertes.
Freitag, 13. Mai 2011

Brief aus Berlin 174

Nur ein starker Staat garantiert die Freiheit

Wie werden Ihre Bürgerrechte geschützt ? Dadurch, dass man Ihre Kommunikationswege per Internet, Telefon und Handy für unantastbar erklärt ?
Alleiniger Herr über seine Daten zu sein erscheint auf dem ersten Blick ein erstrebenswertes Ziel. Gilt das auch für die über 130 bekannten Mitglieder radikaler terroristischer Zellen in Deutschland ?  Ich glaube auch, dass unsere  Sicherheitsgesetze unsere Bürgerrechte schützen.

Freitag, 15. April 2011

Brief aus Berlin 173

Der Mensch darf den Staat, aber der Staat nicht den Menschen kreieren

„Vom Eis befreit sind Strom und Bäche“ heißt es bei Goethes berühmten Osterspaziergang im Faust. Nach einem langen Winter und im Kalender späten Osterfest freuen wir uns besonders auf erholsame Ostertage im Familienkreis.
Politisch gilt es neuen Schwung zu nehmen. Der Aufschwung ist stabil und die Arbeitslosigkeit sinkt. Deutschland ist in Europa einzigartig erfolgreich.
Das gibt mir Zuversicht, dass wir schnell Vertrauen zurückgewinnen können. Das scheint mir auch notwendig.

Freitag, 8. April 2011

Brief aus Berlin 172

Kurs halten in schwieriger Zeit: Politik braucht Werte

Richtige Entscheidungen sind nicht immer populär. Wir im Norden wissen aber, dass sich gerade bei Schlechtwetterlage zeigt, wer ein guter Kapitän ist. Sie lesen deswegen heute auf der zweiten Seite, wie sich  einstig kritisierte Entscheidungen, wie die in der Wirtschaftskriese, heute aber auszahlen. Der Aufschwung kommt nun nämlich auch bei den Arbeitnehmern an. Neben steigenden Tariflöhnen, erreicht uns die erfreuliche Nachricht, dass wir  im Vergleich zu 27 OECD-Staaten heute bei der Beschäftigung Jugendlicher international einen sehr guten Platz belegen. Hier heißt es weiter Kurs zu halten.

Freitag, 25. März 2011

Brief aus Berlin 171

Mutige Entscheidungen in dieser Woche

Mutige Entscheidungen sind in den letzten Wochen von der Bundesregierung getroffen worden. Die entsetzlichen Ereignisse  in Japan, wie auch das brutale Vorgehen des Diktators Gaddafi stellen uns vor enorme Herausforderungen.
Dabei wurden Entscheidungen getroffen, die vielleicht streitig sind, die  sich aber zunehmend als richtig herausstellen. Lassen Sie mich erklären warum es gut war sich nicht in Libyen zu beteiligen.
Freitag, 18. März 2011

Brief aus Berlin 170

Sicherheit der deutschen Kernkraftwerke überprüfen

Die Preußische Ostasien-Expedition unter Leitung von Graf zu Eulenburg landete im Herbst des Jahres 1860 in der Bucht von Edo, dem heutigen Tokyo, und schloss 1861 einen Freundschafts- und Handelsvertrag – die Grundlage für lange und freundschaftliche Beziehungen. In diesen Tagen ist die Freundschaft und Verbundenheit besonders gefragt. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir Japan nach Kräften bei der Bewältigung der unvorstellbaren Katastrophe helfen werden.
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