Porträt Landkreis Harburg

Das Logo des Landkreises Harburg Südlich vor den Toren der Hansestadt Hamburg erstreckt sich über eine Fläche von 1.244 km2 der Landkreis Harburg. Die Kreisstadt Winsen/Luhe mit ihren rund 32.000 Einwohnern, welche im Jahr 1322 das Stadtrecht verliehen bekam, liegt unmittelbar im Einzugsgebiet der Metropolregion. Ein weitere zentrale Stadt im Landkreis ist Buchholz i. d. Nordheide. Die junge Stadt (Stadtrecht seit 1958) mit ihren ca. 36.000 Einwohnern ist gleichzeitig die größte und liegt unmittelbar am bewaldeten Geestrücken.
 
Das Wirtschaftswachstum des Landkreises Harburg ist eng verbunden mit der guten überörtlichen Verkehrsinfrastruktur. Das Autobahnnetz der A1, A7, A250 sowie A261 bietet ideale Grundvoraussetzungen für die Ansiedlung neuer Wirtschaftszweige. In Bezug auf den Hamburger Markt bietet der Landkreis ideale Standortvoraussetzungen. Die 1999 auf Initiative der CDU und der Mittelstandsvereinigung gegründete Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Harburg mbH (WLH) bemüht sich stets darum, Konzepte zur nachhaltigen Schaffung neuer Arbeitsplätze zu entwickeln, Gewerbegebiete zu erschließen bzw. Neuansiedlungen zu fördern. Gerade wohnortnahe Arbeitsplätze gibt es im Landkreis Harburg noch nicht in dem Umfang, wie es wünschenswert wäre. Ca. 50.000 Pendler täglich in und aus Richtung Hamburg belegen diesen Umstand. Hier hat die CDU-Politik noch ein wichtiges Betätigungsfeld.

Die landschaftliche Schönheit des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide ist im Süden des Landkreises zu genießen. Der Tourismus spielt im gesamten Kreis Harburg eine wichtige Rolle, weil überall landschaftliche Schönheit und alte dörfliche Kulturen aufeinandertreffen. Bekannte Urlaubsorte sind u.a. Egestorf, Hanstedt, die Elbmarsch, Jesteburg, Salzhausen, Hollenstedt, Handeloh und Undeloh. Das Kiekeberg-Museum in Rosengarten bietet seinem Besucher einen interessanten Einblick in das Dorfleben früherer Zeiten. Auch das Winsener Schloß eröffnet für jeden Besucher einen interessanten Blick in die früheste Geschichte des heutigen Landkreises. Im Jahre 1299 erstmals urkundlich erwähnt, diente das Schloß Ende des 16. Jahrhunderts der Herzogin Dorothea als Witwensitz. In dem durch Brände im 16. und 17. Jahrhundert teilweise zerstörtem Schloss ist heute u.a. das Amtsgericht zu finden. Im Westen des Kreises liegen die Samtgemeinden Tostedt, Hollenstedt und Neu Wulmstorf. Die Einheitsgemeinde Seevetal grenzt an Hamburg und an die Elbe und stellt mit ca. 440 Mitgliedern den stärksten CDU-Verband im Landkreis. Den direkten Anschluss zur Elbe bildet im Norden die Samtgemeinde Elbmarsch. Die direkte Verbindung zur Hansestadt Hamburg hält auch die Gemeinde Rosengarten, die durch ihren berühmten Mitbürger Dieter Bohlen häufig in den Medien Erwähnung findet.

Der CDU-Kreisverband umfasst derzeit ca. 2400 Mitglieder und wurde im Jahre 1948 gegründet. Maßgebend bestimmt wurde die Bedeutung der Kreis-CDU auf verschiedenen Ebenen, unter anderem durch den langjährigen Kreisvorsitzenden und ehemaligen MdL Dr. Ehrhart Glaser, den langjährigen Landrat Otto Gellersen und Herbert Helmrich, der 16 Jahre Bundestagsabgeordneter war, bis er als Justizminister nach Mecklenburg-Vorpommern gerufen wurde. Mit Hans-Christoph Seebohm stellte der Kreisverband sogar einmal einen Bundesminister im Kabinett Adenauer. Die dauerhaft bestehenden Arbeitskreise beschäftigen sich beispielsweise mit den Themen Umwelt-, Schul- sowie Wirtschafts- und Steuerpolitik. Letzterer steht in sehr engem Kontakt mit der Mittelstandsvereinigung der CDU. Die Ziele, die der CDU - Kreisverband Harburg - Land, mit seinen 17 Ortsverbänden, mittel- und langfristig verfolgt, sind eine gesunde Finanzlage, Wirtschafts- und Tourismusförderung, Unterstützung des Mittelstandes sowie eine nachhaltige Umweltpolitik. Am 12. Januar 2003 wurde im Landkreis der erste hauptamtliche Landrat gewählt. Der Kandidat der CDU, der damalige Kreisrat Axel Gedaschko, hat die Bürgerinnen und Bürger gleich im ersten Wahlgang überzeugt. Er erhielt 65,8 % der Wählerstimmen. Inzwischen ist Axel Gedaschko zum Senator für Wirtschaft in der Freien und Hansestadt Hamburg gewählt worden. Sein Nachfolger im Amt des Landesrates wurde mit Unterstützung der CDU Joachim Bordt, der nun die Geschicke des Landkreises Harburg maßgeblich bestimmt. Der amtierende Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Michael Grosse-Brömer, der gleichzeitig Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Nordostniedersachsen ist, weist mit Stolz auf die seit Jahren gute Mitgliederentwicklung in seinem Kreisverband hin. Da eine gute und engagierte Junge Union auch im Landkreis präsent ist, muß sich der Kreisverband für die Zukunft nicht allzu große Sorgen machen.


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